Warum 300 kg oft genau richtig sind
Zwischen 150 und 500 kg liegt ein Bereich, der häufig unterschätzt wird. Viele Werkstücke wiegen deutlich mehr als 100 kg, aber längst keine halbe Tonne.
Der SPA300 bietet hier einen guten Mittelweg. Er bleibt beweglicher als schwere Modelle und liefert trotzdem spürbar mehr Reserve als die Kompaktklasse.
Wer typische Lasten um 150 bis 220 kg bewegt, kann mit 300 kg sehr passend dimensionieren.
Hubhöhe und Plattform
Der Hubbereich reicht von 340 bis 900 mm. Damit deckt der SPA300 klassische Arbeits- und Übergabehöhеn ab.
Die Plattform von 855 × 500 mm ist kompakt, aber für viele Baugruppen ausreichend.
Sehr niedrige Lastaufnahmen oder besonders große Werkstücke sollte man vorher prüfen.
87 kg oder 79,5 kg?
Bei der Datenprüfung gab es unterschiedliche Gewichtsangaben. Aktuelle HanseLifter-Daten nennen 87 kg, ältere Unterlagen beziehungsweise Händlerquellen teilweise 79,5 kg.
Wir verwenden deshalb 87 kg als aktuelle Herstellerangabe und weisen auf die abweichenden älteren Quellen hin.
Dieser Unterschied ändert die grundsätzliche Einordnung nicht, zeigt aber, warum technische Daten sauber geprüft werden müssen.
Hydraulik im Werkstattalltag
Der SPA300 hebt hydraulisch über ein Fußpedal. Das ist einfach, robust und unabhängig von Strom.
Für wenige bis mittlere Hubzyklen ist diese Lösung völlig ausreichend.
Wer deutlich häufiger hebt, sollte ein elektrisches Modell vergleichen.
SPA300 oder 500 kg?
Wer Lasten klar unter 250 kg bewegt, gewinnt mit 500 kg oft nur zusätzliche Reserve, aber auch Gewicht.
Der SPA300 ist dann beweglicher und besser dimensioniert.
Wer häufig 250 kg und mehr bewegt oder stark schwankende Lasten hat, sollte dagegen die 500-kg-Klasse prüfen.
Wie steht er zum E-SPA500?
Der E-SPA500 trägt 500 kg und fährt sowie hebt elektrisch. Er ist damit für wesentlich intensivere Prozesse gedacht.
Der SPA300 ist die einfachere und günstigere Lösung.
Die Modelle sind deshalb keine direkten Konkurrenten, sondern zwei unterschiedliche Stufen im HanseLifter-Programm.